erstellt von Wolfgang Hauber

04.02.2017
Marco Meier - Bundestagskandidat der FREIEN WÄHLER

Die Freien Wähler-Vereinigungen Ansbach-Land, Ansbach-Stadt und Weißenburg-Gunzenhausen haben Marco Meier (23) am Freitag in Herrieden zum Bundestagskandidaten für die Direktwahlen im Stimmkreis 241 einstimmig nominiert.

Bei seinem Statement erklärt er zunächst schmunzelnd (in Bezug auf die CSU-Nominierung): „Die Ansbacher Freien Wähler sind sich zu 100 Prozent einig.“ Er bedankt sich für das Vertrauen und freut sich auf einen intensiven Wahlkampf. Die Freien Wähler seien die einzige Partei, die die bürgerliche, wertkonservative Mitte besetzen.

Begrüßung und Kurzbericht Dr. Peter Bauer, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Ansbach-Land:

• Begrüßte die anwesenden Mitglieder und die Presse
• Hob die Wichtigkeit hervor, dass die Freien Wähler bei der Bundestagswahl antreten
• Marco Meier ist ein jugendlicher, erfahrener Kandidat
• Betont die Wichtigkeit, der Jugend eine Chance zu geben
• Freie Wähler bereiten den Generationenwechsel vor, um ein Zeichen gegen die Politik- und Demokratieverdrossenheit der Jugend zu setzen

Kurzbericht von Elke Homm-Vogel, Kreisvorsitzende Ansbach-Stadt:

• Junge Menschen wie Marco Meier lassen hoffen
• Jenseits des Mainstreams und der digitalen Welt gibt es noch jugendliches Engagement und den Willen nach Veränderung und Gestaltung der eigenen Lebensumstände, der eigenen Zukunft
• Sichert Marco Meier die Unterstützung der KV Ansbach-Stadt zu

Kurzbericht von Wolfgang Hauber, Kreisvorsitzender Weißenburg-Gunzenhausen:

• Marco Meier sei nicht zu jung, hat politisch und beruflich bereits was vorzuweisen
• Als Rat gibt er ihm schmunzelnd mit, wenn jemand sagen sollte, er sei zu jung, solle er mit: „Dann sind Sie zu alt“ antworten.
• Er ist ein echter Freier Wähler und von Lobbyismus befreit
• Hat Marco Meier als sympathisch, bodenständig und ehrgeizig kennen gelernt, überzeugte bei seinen Vorstellungen im Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
• Er sagte die volle Unterstützung der KV WUG zu

Als Versammlungsleiter wurde der Bezirksgeschäftsführer der Freien Wähler Steffen Schmidt aus Möhrendorf und als Schriftführer Thomas Strobl aus Weißenburg gewählt. Als einziger Kandidat wurde Marco Meier vorgeschlagen.

 

Persönlicher und beruflicher Lebenslauf von Marco Meier:

• Am 17.02.1993 in Ansbach geboren • In der Stadt Ansbach aufgewachsen • Mit 14 Jahren auf das Land nach Petersdorf, Gemeinde Weihenzell gezogen • Realschul- und Fachhochschulabschluss in Ansbach • Abgeschlossenes Bachelorstudium in Treuchtlingen: Sportmanagement, Schwerpunkt Medien- und Marketingmanagement • seit WS 16/17: Masterstudium in Wirtschaftspsychologie • Erste Arbeitserfahrungen als Jugendtrainer und Mitarbeiter im Nachwuchsleistungszentrum und in der Verwaltung bei den Profis der SpVgg Greuther Fürth • Pressereferent von Dr. Peter Bauer, MdL • Freiberuflicher Dozent für Deutsch, Wirtschaft- und Sozialkunde

Politische Ehrenämter von Marco Meier:

• Gemeinderat Weihenzell
• Listensprecher Freie Wähler Weihenzell
• Stellvertretender Vorsitzender Kreisverband Ansbach-Land
• Mitglied im Bezirksvorstand der Jungen Freien Wähler Mittelfranken

Folgende Themenschwerpunkte nannte Marco Meier bei seiner Vorstellung:
Die Bundestagswahlen sind eine hervorragende Möglichkeit, die Themen und Ideen der Freien Wähler vor Ort wieder mehr in den Fokus der Medien, Öffentlichkeit und Bevölkerung zu transportieren. Außerdem sei es wichtig, dass die Freien Wähler bei der Bundestagswahl antreten, um auf der einen Seite ihre Stammwähler und Sympathisanten zu binden und auf der anderen Seite neue Mitglieder und Wähler zu mobilisieren. Marco Meier: „Wenn wir nicht antreten würden, dann müssten wir ja die politische Konkurrenz wählen, die uns bei den nächsten Wahlen 2018 und 2020 dann versucht, das Leben schwer zu machen.“

1. Das Vertrauen der Bevölkerung in der Politik zurückgewinnen
• Direktwahl des Bundespräsidenten „Es kann und darf nicht sein, dass drei Personen im Hinterzimmer ausmachen, wer das nächste deutsche Staatsoberhaupt werden sollte.“
• Die Jugend ernst nehmen und aktiv einbinden
• Mehr Bürgerbeteiligung, auch auf Bundesebene
• Kein Hinwegregieren über die Köpfe (Nein zu Ceta und zur Privatisierung von Autobahnen, keine Schuldenübernahme von Euro-Ländern)

2. Innenpolitik
• Stärkung des ländlichen Raumes
• Einsatz für die Heimat-Region (sofortiger A6-Ausbau mit Lärmschutz) „Ich halte es für unverantwortlich, als regionaler Abgeordneter zu sagen, dass es ein Erfolg sei, dass der A6-Ausbau in den nächsten Jahrzehnten erfolgen wird.“
• Erhalt und Stärkung des Nürnberger Flughafens
• Harsche Kritik an der Maut „Populismus und unnötige Entscheidung. Die Einnahmen werden am Ende die Mehrkosten der Bürokratie nicht decken und schaffen zudem außenpolitisch Unruhe.“

3. Sicherheits- und Integrationspolitik
„Es gibt auf der einen Seite linke Parteien, die jegliche Art an Realität verloren haben und auf der andere Seite rechte und populistische Parteien, die mit populistischen Aussagen für Angst- und Panikmache stehen. Die Freien Wähler besetzen die politische Mitte als bürgerliche und wertkonservative Partei.“ Dabei stellte Marco Meier klar, dass die BRD auf der einen Seite endlich ein klares Einwanderungsgesetz mit klaren Zuzugskriterien geben muss und in Sicherheitsmaßnahmen (mehr Polizisten, Videoüberwachung) weiter erhöht werden muss. Auf der anderen Seite ist es wichtig, die Integration nicht zu vernachlässigen und hierfür einen Masterplan für die kommenden Jahre zu entwickeln.
Den Föderalismus will Meier nicht abschaffen, aber der Zeit anpassen. „Im Fall von Anis Amri wurde deutlich, dass die über 40 beteiligten Ämter und Behörden erhebliche Schwächen bei der Zusammenarbeit und Kommunikation aufzeigten.“ „Die Mehrkosten der Flüchtlingsintegration dürfen nicht auf den Bezirken, Landkreisen, Städten und Gemeinden und damit bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort hängen bleiben!“ Außerdem:
• Schnellere Abschiebungen von Gefährdern
• Verstärkt die bereits vorhandenen Gesetze anwenden

4. Sozialpolitik:
• Für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern kämpfen
• Wohnortnahe Pflege und Gesundheitsversorgung sichern